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Wirtschaftsdepartement
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Planungsbericht Klima- und Energiepolitik

Der Regierungsrat hat beschlossen, einen umfassenden Bericht zur Klima- und Energiepolitik des Kantons Luzern erarbeiten zu lassen. An der Klima-Sondersession vom 24. Juni 2019 hat sich auch der Kantonsrat klar für einen Planungsbericht ausgesprochen und die beiden Postulate P 677 und P 716 erheblich erklärt.

Netto null bis 2050
Mit der Erheblicherklärung der Motion M 52 hat der Kantonsrat zudem festgelegt, dass mit der Massnahmenplanung zum Klimaschutz das Treibhausgas-Reduktionsziel netto null bis 2050 verfolgt werden soll. Dieses Ziel ist kongruent mit dem Klima-Übereinkommen von Paris und der Zielsetzung des Bundesrates, die er am 28. August 2019 kommuniziert hat.

Phasen Projekt Planungsbericht Klima- und Energiepolitik
Der Regierungsrat wird mit dem Planungsbericht über die Klima - und Energiepolitik aufzeigen, wie er den Klimaschutz und die Klimaadaption im Kanton Luzern gezielt und koordiniert angehen wird. Das Projekt ist in zwei Phasen unterteilt:

In der Phase 1 werden die Stossrichtungen und Schlüsselmassnahmen in den verschiedenen Handlungsfeldern entwickelt und in einem Planungsbericht synthetisiert. Anschliessend wird ein Vernehmlassungsverfahren durchgeführt. Dieses startet der Kanton voraussichtlich Ende 2020. Der Planungsbericht soll 2021 dem Kantonsrat vorgelegt werden.

Die Phase 2 beinhaltet die konkrete Massnahmen- und Umsetzungsplanung durch den Regierungsrat, welche im Jahr 2022 starten wird.

Übersicht Zeitplan

Breite Mitwirkung durch entsprechende Organisation
Die Gesamtprojektleitung ist beim BUWD angegliedert und leitet die operative Erarbeitung des Planungsberichts. Für die Koordination, Erarbeitung und Umsetzung der Massnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaadaption hat der Kanton den Klimaexperten, Jürgen Ragaller, eingestellt. Zusammen mit den involvierten Fachbereichen stellt er zudem das Wirkungsmonitoring der Massnahmen sicher. Der Kanton fördert bewusst eine breite Mitwirkung in der Politik und bei externen Interessensgruppen. Dafür setzt er Gefässe wie den politstrategischen Beirat sowie Echoräume ein. Weitere verwaltungsexterne Interessensverbände werden ebenfalls bei Bedarf miteinbezogen.

Zur Projektorganisation

Zur Projektübersicht

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